Ratgeber & Vergleich

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) 2026: Fahrplan, Förderung und der 5-Prozent-Bonus

Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) ist die geförderte Landkarte für die energetische Sanierung Ihres Hauses: Ein zugelassener Energieberater nimmt das Gebäude auf und legt fest, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, was sie kosten und wie viel Energie sie sparen. Das Besondere 2026: Der Staat fördert nicht nur die Erstellung des Plans mit 50 Prozent, sondern belohnt seine Umsetzung mit einem zusätzlichen 5-Prozent-iSFP-Bonus auf jede geförderte Einzelmaßnahme – und verdoppelt zugleich die förderfähigen Höchstkosten. Wer ohne Plan drauflossaniert, riskiert die falsche Reihenfolge, verschenkt Förderung und baut Maßnahmen ein, die später wieder aufgerissen werden müssen. Dieser Ratgeber ordnet neutral ein, was der iSFP ist, was er kostet, wie er gefördert wird und wie er Reihenfolge und Zuschusshöhe optimiert. Check Erneuerbar ist dabei ein unabhängiger Förder- und Eignungs-Check: kostenlos, unverbindlich und ohne eigenen Verkaufsdruck.

Was der individuelle Sanierungsfahrplan ist – und was er nicht ist

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein standardisiertes Beratungsdokument, das ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte für Ihr konkretes Gebäude erstellt. Er beruht auf einer Vor-Ort-Aufnahme: Der Berater erfasst Dach, Fassade, Fenster, Keller, Heizung und Lüftung, bewertet den energetischen Ist-Zustand und leitet daraus einen aufeinander abgestimmten Sanierungsweg ab. Das Ergebnis ist bewusst leicht lesbar – mit einem Ampel-Schema pro Bauteil und zwei bebilderten Kernseiten („Mein Sanierungsfahrplan") – und kein technischer Wälzer für die Schublade.

Inhaltlich beantwortet der iSFP vier Fragen: Wo steht mein Haus energetisch heute? Welche Maßnahmen bringen wie viel? In welcher Reihenfolge und in welchen Schritten setze ich sie um? Und wo lande ich am Ende – etwa auf einem Effizienzhaus-Niveau? Für jede empfohlene Maßnahme nennt der Plan grob Kosten, Einsparung an Energie und CO2 sowie die jeweils passende Förderung.

Ebenso wichtig ist, was der iSFP nicht ist: kein Angebot eines Handwerkers, keine verbindliche Kostengarantie und keine Pflicht, alles sofort umzusetzen. Er ist eine unabhängige Entscheidungsgrundlage. Ob Sie den ersten Schritt in einem Jahr oder in fünf Jahren gehen, bleibt Ihnen überlassen – der Plan bleibt über Jahre gültig und macht spätere Einzelmaßnahmen förderfähig.

Kosten und Förderung des iSFP selbst

Die Erstellung eines iSFP kostet je nach Gebäudegröße und Aufwand üblicherweise rund 1.300 bis 1.900 Euro für ein Ein- oder Zweifamilienhaus; bei Mehrfamilienhäusern liegt das Honorar höher. Diese Beratung wird über die Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) bezuschusst, abgewickelt durch das BAFA.

Die Konditionen 2026: Das BAFA übernimmt 50 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars. Der Zuschuss ist gedeckelt – bei Ein- und Zweifamilienhäusern auf maximal 650 Euro, bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten auf höchstens 850 Euro. Für viele Eigentümer bedeutet das einen Eigenanteil im niedrigen vierstelligen Bereich. Wichtig: Nur ein Energieberater, der in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (dena) geführt ist, darf einen förderfähigen iSFP ausstellen. Den Förderantrag stellt in der Regel der Berater für Sie; den Zuschuss erhalten Sie nach Fertigstellung.

Der eigentliche wirtschaftliche Hebel liegt aber nicht in diesem Zuschuss, sondern in der Folge: Der bezahlte Plan schaltet den 5-Prozent-iSFP-Bonus für alle späteren Einzelmaßnahmen frei und verdoppelt deren förderfähige Höchstkosten. Damit refinanziert sich ein iSFP bei den meisten Sanierungsvorhaben schon über die erste geförderte Maßnahme – häufig mehrfach. Genau diese Gesamtrechnung, Beratungskosten gegen zusätzliche Förderung, ordnen wir im kostenlosen Check für Ihr Objekt ein.

Der 5-Prozent-iSFP-Bonus: Wie er die Einzelmaßnahmen-Förderung erhöht

Der iSFP-Bonus ist der Grund, warum sich der Plan für fast jeden lohnt, der Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle oder Anlagentechnik plant. Er wirkt an zwei Stellen der BEG-Einzelmaßnahmen-Förderung (BEG EM), die das BAFA abwickelt:

- **Höhere Förderquote:** Für Maßnahmen wie Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, neue Fenster und Außentüren oder den Einbau einer Lüftungsanlage gibt es einen Grundzuschuss von 15 Prozent. Liegt für die Maßnahme ein iSFP vor, in dem sie empfohlen ist, kommen 5 Prozentpunkte iSFP-Bonus hinzu – die Förderung steigt also von 15 auf 20 Prozent.

- **Doppelte förderfähige Höchstkosten:** Ohne iSFP sind pro Wohneinheit und Kalenderjahr maximal 30.000 Euro an Kosten förderfähig. Mit iSFP verdoppelt sich diese Grenze auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr. Das ist entscheidend bei größeren Sanierungsschritten, weil sonst ein Teil der Kosten aus dem Förderrahmen fällt.

Ein vereinfachtes Rechenbeispiel für eine Fassadendämmung mit 40.000 Euro Kosten: Ohne iSFP werden nur 30.000 Euro anerkannt und mit 15 Prozent gefördert – 4.500 Euro Zuschuss. Mit iSFP werden die vollen 40.000 Euro anerkannt und mit 20 Prozent gefördert – 8.000 Euro Zuschuss. Die Differenz von 3.500 Euro übersteigt die iSFP-Kosten bereits mit einer einzigen Maßnahme deutlich.

Wichtig zur Einordnung: Der 5-Prozent-Bonus gilt für die BEG-Einzelmaßnahmen an Hülle und Technik. Bei der Wärmepumpe läuft die Förderung über einen anderen Topf (die Heizungsförderung der KfW, Programm 458, mit bis zu 70 Prozent) und folgt eigenen Bonusregeln; dort ersetzt der Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus die iSFP-Logik. Der iSFP koordiniert beide Welten, sodass Hülle und Heizung im richtigen Verhältnis gefördert werden.

Reihenfolge zuerst: Warum die richtige Abfolge über Erfolg oder Fehlinvestition entscheidet

Der größte Wert des iSFP liegt nicht im Bonus, sondern in der Reihenfolge. Energetische Sanierung ist ein System: Bauteile wirken zusammen, und wer in der falschen Reihenfolge saniert, verschenkt Geld oder muss Arbeiten später rückgängig machen.

Die Grundregel lautet: erst die Gebäudehülle, dann die Heizung. Dämmung von Dach und Fassade sowie neue Fenster senken die Heizlast des Gebäudes. Erst danach lässt sich die neue Heizung – etwa eine Wärmepumpe – richtig klein und effizient dimensionieren. Wer zuerst die Heizung tauscht und danach dämmt, hat am Ende eine überdimensionierte, teurere Anlage, die schlechter läuft. Umgekehrt sorgt eine gedämmte Hülle für niedrige Vorlauftemperaturen, was die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe (typisch 3 bis 4 bei Luft-Wasser, 4 bis 5 bei Sole-Wasser) und damit die Betriebskosten spürbar verbessert.

Ebenso wichtig sind Abhängigkeiten und Vermeidung von Doppelarbeit: Fenster und Fassadendämmung sollten aufeinander abgestimmt geplant werden, damit Anschlüsse und Laibungen nur einmal angefasst werden. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist nach der Abdichtung der Hülle sinnvoll, um Feuchte- und Schimmelprobleme zu vermeiden. Photovoltaik und Batteriespeicher passen technisch an vielen Stellen dazu, sind aber vom Sanierungsfahrplan der Hülle weitgehend unabhängig und lassen sich zeitlich flexibel einordnen – wer Solarstrom für den Betrieb einer Wärmepumpe nutzen will, sollte den Förderweg dafür getrennt prüfen. Der iSFP macht genau diese Abhängigkeiten sichtbar und legt eine Reihenfolge fest, die technisch schlüssig ist und den Förderrahmen über die Jahre optimal ausschöpft.

Für wen sich der iSFP lohnt – und für wen weniger

Der iSFP ist kein Selbstzweck. Er lohnt sich besonders in klar umrissenen Situationen und ist in anderen Fällen verzichtbar.

**Klar sinnvoll ist der iSFP, wenn:**

- Sie ein älteres, unsaniertes oder nur teilsaniertes Gebäude besitzen und mehrere Maßnahmen über die Jahre planen. - Sie ohnehin mindestens eine förderfähige Einzelmaßnahme umsetzen wollen – dann finanziert der 5-Prozent-Bonus den Plan meist mehr als zurück. - Sie einen größeren Sanierungsschritt planen, dessen Kosten über 30.000 Euro pro Wohneinheit liegen und der von der verdoppelten Höchstgrenze profitiert. - Sie unsicher sind, in welcher Reihenfolge Hülle und Heizung angegangen werden sollten, oder wenn Feuchte, Schimmel oder alte Bausubstanz eine abgestimmte Planung erfordern. - Ein Eigentümerwechsel oder eine Erbschaft ansteht und Sie einen belastbaren, neutralen Überblick über den Sanierungsbedarf brauchen.

**Weniger zwingend ist er, wenn:**

- das Gebäude bereits weitgehend saniert ist und nur noch eine einzelne, klar abgegrenzte Maßnahme ansteht. - Sie ausschließlich eine Heizung tauschen, für die die KfW-Heizungsförderung ohnehin ohne iSFP greift – hier bringt der Plan vor allem dann Mehrwert, wenn danach noch Hüllenmaßnahmen folgen sollen.

Eine Nebenbemerkung, die oft übersehen wird: Auch für Denkmäler und Gebäude in Sanierungsgebieten liefert der iSFP einen strukturierten Weg, der Auflagen und Förderfähigkeit zusammendenkt. Ob sich der Aufwand für Ihr konkretes Objekt rechnet, hängt vom Zustand, den geplanten Maßnahmen und Ihrem Zeithorizont ab – genau das prüft unser unabhängiger Check neutral und ohne Kaufzwang.

Ablauf: In fünf Schritten vom Fahrplan zur geförderten Sanierung

Der Weg vom iSFP zur umgesetzten, optimal geförderten Sanierung folgt einer klaren Reihenfolge. Wer sie einhält, sichert sich Bonus und verdoppelte Höchstkosten und vermeidet die typischen Förderfehler.

1. **Energieberater finden und iSFP erstellen lassen.** Beauftragen Sie einen in der Expertenliste des Bundes (dena) geführten Energie-Effizienz-Experten. Er nimmt das Gebäude vor Ort auf, erstellt den Fahrplan und beantragt für Sie die 50-Prozent-Förderung der Beratung (max. 650 Euro beim Ein-/Zweifamilienhaus).

2. **Fahrplan verstehen und Reihenfolge festlegen.** Gehen Sie den Plan mit dem Berater durch: Welche Maßnahme zuerst, welche später, welches Zielniveau. Der iSFP ist über Jahre gültig – Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen.

3. **Vor der Umsetzung die Einzelmaßnahmen-Förderung beantragen.** Für jede Maßnahme an Hülle oder Technik stellen Sie vor Auftragsvergabe den BEG-EM-Antrag beim BAFA. Nur mit vorliegendem iSFP greifen die 5 Prozentpunkte Bonus (20 statt 15 Prozent) und die auf 60.000 Euro verdoppelte Höchstgrenze. Wer zuerst beauftragt und dann beantragt, verliert die Förderung.

4. **Maßnahme umsetzen und Reihenfolge einhalten.** Lassen Sie die Arbeiten fachgerecht ausführen – in der im Plan festgelegten Abfolge, damit Hülle und Heizung zusammenpassen und keine Doppelarbeit entsteht. Der Energieberater bestätigt die fachgerechte Umsetzung.

5. **Nachweise einreichen und nächsten Schritt planen.** Reichen Sie die geforderten Nachweise ein; der Zuschuss wird ausgezahlt. Danach nehmen Sie sich – wann es Ihnen passt – die nächste Maßnahme aus dem Fahrplan vor, jeweils erneut mit iSFP-Bonus.

Check Erneuerbar begleitet Sie unabhängig durch die Vorüberlegung: Wir prüfen kostenlos, welche Reihenfolge und welche Bundes- sowie Regionalförderung für Ihr Objekt sinnvoll ist, und leiten Sie auf Wunsch an einen geprüften Fachpartner beziehungsweise Energieberater aus unserem Verbund weiter – transparent und nur mit Ihrer Zustimmung.

Häufige Fragen

Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?

Der iSFP ist ein gefördertes Beratungsdokument, das ein zugelassener Energieberater nach einer Vor-Ort-Aufnahme für Ihr Gebäude erstellt. Er zeigt in einer leicht lesbaren, ampelbasierten Form, welche Sanierungsmaßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, was sie ungefähr kosten, wie viel Energie und CO2 sie sparen und welche Förderung jeweils greift. Er ist eine unabhängige Entscheidungsgrundlage – kein Handwerkerangebot und keine Pflicht, alles sofort umzusetzen.

Was kostet ein iSFP 2026 und wie wird er gefördert?

Die Erstellung kostet für ein Ein- oder Zweifamilienhaus üblicherweise rund 1.300 bis 1.900 Euro, bei Mehrfamilienhäusern mehr. Das BAFA fördert die Energieberatung mit 50 Prozent des Honorars, gedeckelt auf maximal 650 Euro beim Ein-/Zweifamilienhaus und 850 Euro bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Wichtiger als dieser Zuschuss ist der Folgeeffekt: Der Plan schaltet den 5-Prozent-iSFP-Bonus für spätere Maßnahmen frei und verdoppelt deren förderfähige Höchstkosten.

Was bringt der 5-Prozent-iSFP-Bonus konkret?

Für BEG-Einzelmaßnahmen an Gebäudehülle und Technik – etwa Dämmung, Fenster oder Lüftung – gibt es einen Grundzuschuss von 15 Prozent. Liegt ein iSFP vor, in dem die Maßnahme empfohlen ist, steigt die Förderung um 5 Prozentpunkte auf 20 Prozent. Zusätzlich verdoppelt der iSFP die förderfähigen Höchstkosten von 30.000 auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr. Beides zusammen kann bei einer einzigen größeren Maßnahme mehrere tausend Euro zusätzlichen Zuschuss bedeuten.

Lohnt sich der iSFP finanziell, obwohl er selbst Geld kostet?

In den meisten Fällen ja. Schon eine einzige geförderte Einzelmaßnahme refinanziert die iSFP-Kosten in der Regel über den 5-Prozent-Bonus und die verdoppelte Höchstgrenze. Beispiel: Bei einer Fassadendämmung für 40.000 Euro bringt der iSFP rund 3.500 Euro mehr Zuschuss als ohne Plan – deutlich mehr als der Eigenanteil für die Beratung. Ob sich das auch für Ihr konkretes Vorhaben rechnet, ordnet der kostenlose Check ein.

Warum ist die Reihenfolge der Sanierung so wichtig?

Weil Bauteile zusammenwirken. Die Grundregel lautet: erst die Gebäudehülle dämmen, dann die Heizung tauschen. Eine gedämmte Hülle senkt die Heizlast, sodass eine Wärmepumpe kleiner, günstiger und effizienter dimensioniert werden kann – mit niedrigen Vorlauftemperaturen und besserer Jahresarbeitszahl. Wer zuerst die Heizung tauscht und danach dämmt, zahlt für eine überdimensionierte Anlage. Der iSFP legt eine technisch schlüssige Reihenfolge fest und verhindert teure Doppelarbeit.

Wer darf einen förderfähigen iSFP ausstellen?

Nur ein Energie-Effizienz-Experte, der in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (geführt von der dena) eingetragen ist. Andere Beratungen sind zwar möglich, lösen aber weder die 50-Prozent-Beratungsförderung noch den späteren 5-Prozent-iSFP-Bonus aus. Achten Sie deshalb vor der Beauftragung auf den entsprechenden Nachweis. Den Förderantrag für die Beratung stellt üblicherweise der Berater für Sie.

Gilt der iSFP-Bonus auch für die Wärmepumpe?

Nein, nicht direkt. Die Wärmepumpe wird über die Heizungsförderung der KfW (Programm 458) mit bis zu 70 Prozent gefördert – dort gelten der Klimageschwindigkeits- und der Einkommensbonus statt der iSFP-Logik. Der 5-Prozent-iSFP-Bonus bezieht sich auf die BEG-Einzelmaßnahmen an Hülle und Technik (BAFA). Der iSFP koordiniert aber beide Förderwelten, damit Dämmung und Heizung im richtigen Verhältnis und in der richtigen Reihenfolge gefördert werden.

Wie lange ist ein iSFP gültig und muss ich sofort sanieren?

Der iSFP ist über mehrere Jahre gültig, und Sie müssen nichts sofort umsetzen. Sie können die Maßnahmen Schritt für Schritt angehen, wie es Ihre Finanzen und Ihr Zeitplan zulassen – jede geförderte Einzelmaßnahme profitiert dabei erneut vom 5-Prozent-Bonus. Wichtig bleibt nur: Für jede Maßnahme muss der Förderantrag vor der Auftragsvergabe gestellt werden, sonst entfällt der Zuschuss.

Was macht Check Erneuerbar beim Thema iSFP?

Check Erneuerbar ist ein unabhängiger Förder- und Eignungs-Check der Flexility GmbH aus Berlin. Wir prüfen neutral, ob sich ein iSFP für Ihr Objekt lohnt, welche Reihenfolge sinnvoll ist und welche Bundes- und Regionalförderung in Frage kommt – kostenlos und unverbindlich. Auf Wunsch leiten wir Sie an einen geprüften Fachpartner beziehungsweise Energieberater aus unserem Verbund weiter, nicht an anonyme Callcenter.

Förder-Check starten

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist 2026 die geförderte Landkarte für die energetische Sanierung: Ein zugelassener Energieberater legt Reihenfolge, Kosten und Einsparung fest, die Erstellung wird mit 50 Prozent (max. 650 Euro beim Ein-/Zweifamilienhaus) bezuschusst. Der eigentliche Hebel ist der 5-Prozent-iSFP-Bonus – er hebt die BEG-Einzelmaßnahmen-Förderung von 15 auf 20 Prozent und verdoppelt die förderfähigen Höchstkosten von 30.000 auf 60.000 Euro je Wohneinheit und Jahr, sodass sich der Plan meist schon mit der ersten Maßnahme mehrfach refinanziert. Entscheidend ist die richtige Abfolge: erst die Hülle dämmen, dann die Heizung effizient dimensionieren. Ob sich ein iSFP für Ihr Objekt lohnt und welche Reihenfolge und Förderung passen, klärt der kostenlose, unabhängige Förder-Check von Check Erneuerbar – nutzen Sie ihn, bevor Sie den ersten Handwerker beauftragen. Die Weitergabe erfolgt nur an einen geprüften Fachpartner.

Maßnahmen